Teil 2: 5.12.2025 – Ölunfall bei der Nordsee
Tönning. Am gestrigen Donnerstag kam es auf einer Baustelle in Tönning zu einem Zwischenfall, bei dem größere Mengen Hydrauliköl ins Erdreich gelangten. Ursache war ein geplatzter Ölschlauch an einer Betonpumpe. Durch das umgehende und entschlossene Eingreifen der anwesenden Arbeitskräfte konnte verhindert werden, dass das Öl über das Grundwasser in den Sielzug „Norderbootfahrt“, weiter in die Eider und somit in die Nordsee gelangte. Das betroffene Erdreich wurde sofort mit Bindemitteln behandelt und anschließend fachgerecht abgetragen. Die Untere Wasserbehörde des Kreises Nordfriesland war vor Ort und entnahm Bodenproben zur weiteren Untersuchung.
So oder so ähnlich hätte die Pressemitteilung lauten können. Wenn nicht alle so schnell und verantwortungsbewusst gehandelt hätten. Aber das wussten wir da ja noch gar nicht.
Teil 3: 6.12.2025 – Verzweiflung in der Selckstraße

Die Schicksalsgöttinnen wurden nicht umsonst einmal „sich ständig einmischende Plappertaschen“ genannt! Und hier mussten sie sich mal wieder gründlich einmischen. Denn kurz nach halb Zwölf kam ein Anruf vom Bauleiter – am Samstag wohlgemerkt!!! „In der Baustraße vom Grundstück ist ein riesiges Loch, und da stehen zwei Container/Mulden voller Erde herum, da kann am Montag kein LKW etwas anliefern!“ Hilfe, was war da passiert?
Es stellte sich relativ schnell heraus, dass beim Gießen der Bodenplatte etwas schief gegangen war (wie bereits vom Tönninger Boten berichtet wurde): bei der Betonpumpe war ein Ölschlauch geplatzt, und es war ein (der Erdmenge in den Containern nach zu urteilen) ganzer Schwung Öl in den Boden gelangt. Das hinzugerufene Umweltamt verlangte den sofortigen Austausch des
Bodens.
Ok, wurde gemacht. Am Freitag Nachmittag, als niemand Zuständiges mehr auf der Baustelle war. Und es wurde niemand von der Fa. Talis darüber informiert, und auch nichts mehr aufgefüllt, reicht ja am Montag noch – HaHa! Nur der Aufmerksamkeit eines am Samstag kurz dort anwesenden Talis-Mitarbeiters und dem Einsatz des Bauleiters ist es zu verdanken, dass das bemerkt wurde, bevor am Montag die Fahrzeuge mit dem Haus vor dem unbefahrbaren Grundstück stehen. Der imaginäre Super GAU!

Es bleibt also spannend!
Fortsetzung folgt

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