Unsere erste gemeinsame Woche auf Amrum ist wie im Flug vergangen – voller unvergesslicher Momente und aufregender Erlebnisse, die uns vor eine gewaltige Entscheidung gestellt haben. Wir haben uns entschlossen, das Abenteuer zu wagen: Wider alle Vernunft und trotz der Herausforderungen die uns bevorstehen, wollen wir den Süden hinter uns lassen und für den Rest unseres Lebens nach Amrum ziehen!
Doch dieser Schritt bringt eine Menge Fragen mit sich. Wo werden wir wohnen? Wie gestalten wir unser Arbeitsleben in dieser neuen Umgebung? Und nicht zu vergessen: die finanzielle Belastung, die uns erwartet. Unsere Köpfe sind voll mit Gedanken: Wie schaffen wir es, die nötigen Mittel aufzubringen? Was passiert mit unseren Familien und Freunden – werden wir sie regelmäßig sehen können? Wer wird uns besuchen kommen? Wie oft wird Lothar die Möglichkeit haben, seine Enkelkinder zu sehen? Sind wir eigentlich noch ganz dicht?
Die Fragen schwirren in unseren Köpfen: Wie wird unser Garten aussehen? Werden wir das perfekte Haus finden? Und vor allem: Sind wir wirklich bereit für dieses große Abenteuer?
Wir haben unzählige Ideen, was wir machen können. Ich kann ja von überall aus arbeiten, aber bei Lothar ist das schon schwieriger. Wir denken an ein Haus mit Ferienwohnung drin oder eine Frühstückspension, an eine Werkstatt mit einem kleinen Ausstellungs- und Verkaufsraum, Kooperationen mit anderen Amrumer Handwerkern und Künstler, an einen Ruftaxidienst (momentan gibt es auf Amrum weder ein Taxi noch eine Alternative) und vieles mehr. Diese Ideen müssen jetzt reifen, durchdacht werden und auf Realisierbarkeit geprüft werden.

Aber, beschlossen ist beschlossen! Wir wollen da leben, wo andere Urlaub machen. Auf unserer Lieblingsinsel, Evas Kraftort.

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