Di. 26. März 2024 – Warum gerade Amrum?

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Tja, warum ausgerechnet diese Insel – die kleinste unter den nordfriesischen Schönheiten?

Ich, Eva, war als Kind einmal mit meinen Eltern für einen einzigen Tag hier. Und diesen Tag habe ich nicht vergessen. Irgendetwas an Amrum hat mich berührt – ohne dass ich es damals in Worte hätte fassen können. Einige Jahre später, mit 19, kam ich mit einer Freundin wieder her. Wieder nur für einen Tag – und wieder war da dieses Gefühl: Wie schön es hier ist.

Es sollten noch einige Jahre vergehen. Inzwischen war ich Mutter, meine Kinder waren fünf und zwei, meine Goldschmiede hatte ich gerade geschlossen – alles war zu viel geworden. Ich musste raus. Raus aus dem Alltag, raus aus der Verantwortung. Einfach mal durchatmen, nur ich sein, ohne Verpflichtungen.

Dünengürtel auf Amrum

Und wohin zog es mich? Natürlich nach Amrum.

Zwei Wochen habe ich damals hier verbracht. Zwei Wochen voller Ruhe, Natur, Wind, Weite – und einer tiefen Erholung, die ich so dringend gebraucht hatte. Ich habe lange von dieser Zeit gezehrt.

2020, kurz vor dem ersten Lockdown, bevor die Welt für uns alle eine Weile still stand, war ich wieder hier. Um neue Kraft zu tanken, ohne zu ahnen, wie sehr ich diese Kraft in dem nächsten Jahr brauchen würde. Seitdem versuche ich, jedes Jahr wenigstens eine Woche auf die Insel zurückzukehren. Denn Amrum ist mein Kraftort. Kaum betrete ich die Fähre, fällt der Ballast des Alltags von mir ab. Hier komme ich zur Ruhe, finde zurück zu mir.

Egal ob im klirrend kalten Winterregen im Watt oder im warmen Sommerwind am Strand – Amrum tut mir einfach gut.

Mein Kraftort, wo ich zur Ruhe komme.
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