20. Oktober 2025
Letzten Mittwoch kam ein Anruf von Talis. Der Herr am Telefon wollte mit uns den Liefertermin für unser Haus abstimmen – also den Tag, an dem Talis mit dem Aufbau beginnt.
Ok, gerne! Und dann die Überraschung: „Wir würden am 1. Dezember anfangen wollen. Passt das bei Ihnen?“
HUCH! Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet. So schnell? Aber natürlich passt das! Wir sind völlig von den Socken: Es geht tatsächlich los – und das noch in diesem Jahr. Es läuft also oder wie der Nordfriese sagt: „Et löpt.“
Kaum war das ausgesprochen, stapelten sich auch schon die To-do-Listen im Kopf. Wasser und Strom sind da oder zumindest in Arbeit, aber es braucht noch ein Dixiklo, Container, einen Schornsteinfeger (Stichwort Kaminofen), und mit dem Erdbauer sollten wir vor Ort auch noch ein paar Dinge klären. Vom noch immer nicht vollständig geräumten Haus in Bissingen ganz zu schweigen.
Also heißt es umplanen. „Haus Elsa“ in den Ferien ist gestrichen, stattdessen steht nun Nordfriesland auf dem Plan.
Hm … haben wir euch eigentlich schon „Haus Elsa“ vorgestellt? Wir glauben nicht …

Jedenfalls habe ich, Eva, von meinen Eltern ein Häuschen in den Hochvogesen geerbt. Klein, schnuckelig, aber auch – wie könnte es anders sein – viel Arbeit durch einen großen Garten und anderen Herausforderungen. Den Namen vom Haus hat der Sohn von Freunden von meinen Eltern und mir als kleiner Junge geprägt. Er hat immer gesagt: „Wir fahren ins Haus Elsa“. Mit dem Elsass, wohin wir das Häuschen früher der Einfachheit halber verortet hatten, hat er einfach nichts anfangen konnte. Dieser Name hat sich bis heute gehalten. Da wollten wir also eigentlich ein paar Tage hin, um alles winterfest zu machen. Das war dann wohl der berühmte Satz mit „X“- war wohl nix.
So planen wir also wieder einen Trip nach Nordfriesland, nehmen Kontakt auf zum Küchenschreiner, zum Erdbauer und zu allen anderen, die uns spontan noch einfallen. Und falls jetzt jemand denkt: „Die machen ja dauernd Urlaub!“ – dem müssen wir entschieden widersprechen. Das sind nämlich echte Knochentouren: einen Tag hochfahren, vor Ort von Termin zu Termin hetzen, und kaum ist alles erledigt, geht es am nächsten Tag schon wieder zurück. Urlaub geht definitiv anders!!
Umso größer ist die Vorfreude auf die kurzen Wege, wenn wir dort endlich wohnen. Dann fühlt sich Nordfriesland vielleicht auch mal ein bisschen nach Alltag an – und nicht nur nach To-do-Liste.
22. Oktober 2025
Im Radio läuft die SWR1-Hitparade. Grade spielen sie Reinhard Mai- Keine ruhige Minute. Wie passend, auch ohne kleine Kids. Denn grade hat mein 31-jähriger Sohn seine junge Familie verlassen und wir erfahren, das unser „Wohnungsgeber“ aus Tetenbüll, von denen wir im Januar eine FeWo beziehen können und der uns Fliesen legen und Türen einbauen könnte, nicht zur Verfügung steht. Er hat 2 große Schafherden und die Schafe stehen im Februar Schlange zur Schafschur. Und anschließend ist bis April Lämmerzeit. Dor geiht nix!

Also brauchen wir flugs noch 2 Handwerker. Das wird sportlich und heißt: Keine ruhige Minute . . .

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