29. Oktober 2025 – Wacken 0.5

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Wir sind also mal wieder in Tönning. Gestern Abend um 22:30 Uhr kamen wir an und wollten direkt aufs Grundstück und am „Wohni“ ausladen. Zwischenzeitlich hat der Wasserbeschaffungsverband Eiderstedt auch endlich (beim 3. Buddelversuch) seine Leitung gefunden und der schon seit dem 1. Versuch bereitstehende Wasserhahn spuckt tatsächlich Wasser aus! Auch der Stromverband hat nach langem Warten seinen Stromkasten angeliefert bekommen, das Stromkabel im Boden vor dem Grundstück auf Anhieb gefunden und beides neben unserer Einfahrt verbunden. Supi! Nur liegt da jetzt eine Menge Erde in der Grundstückseinfahrt rum und es hatte die letzte Woche hier oben fleißig geregnet.

Eva war am Steuer und meinte ganz mutig: „Das probieren wir“.

Der Wagen hat ja Allrad . . . Nur sollte man dann auch gute Geländereifen haben und vorher „Offroad“ einschalten! 🤦‍♀️

Und die Moral von der Geschischt?

Da steckt der Allrad nun – so‘n Mischt.

Kleiboden + Regen + Gewicht =
temporärer Bestandteil der Landschaft

So haben wir gelernt, das der hiesige Kleiboden ein sehr feiner, tonig-schluffiger Boden ist, der bei Nässe feucht, klebrig und matschig wird – also ähnlich wie Moorboden und wie auch beim Wacken-Festival. Wer einmal mit Stiefeln über so einen Boden ohne Grasnarbe gelaufen ist, der weiß: Das ist kein Boden – das ist eine Beziehung!

Zum Glück kam heute der Erdbauer zum Termin aufs Grundstück – und solche Leute sind hier immer mit Gummistiefeln und Abschleppseil bewaffnet.

Keine fünf Minuten später war das Auto befreit und stand danach die restliche Zeit brav auf der anderen Seite vom Weg in der Wiese.

Die restlichen Tage waren mal wieder angefüllt mit Terminen und Arbeit: Termine bei Talishaus, dem Sanitärbetrieb, Küche planen (ja, wir haben endlich einen Schreiner gefunden, der unsere Küche bauen wird), letzte Fragen wegen unserer Übergangswohnung klären, Büsche auf dem Grundstück entfernen.

Nur am Samstag haben wir uns frei genommen und sind nach einem gemütlichen Vormittag noch ein paar Stunden nach SPO in die Therme zum Entspannen, einschließlich Ausblick auf einen spektakulären Sonnenuntergang überm Meer.

Sonnenuntergang auf Amrum (von der Sauna aus war ein Bild nicht möglich 😎)

So konnten wir halbwegs entspannt am Sonntag unsere Rückreise antreten.

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