Nun sind wir also mit der 2. Fuhre in unsere neue Heimat gefahren. Und wieder hatten wir Rückschläge zu verkraften!
Es fing damit an, das die 2 Trageprofis vom Umzugunternehmen am „neuen“ Tag des Umzuges nicht verfügbar waren. Wir hatten ja den Umzugstag mit dem Großteil der Sachen wetterbedingt verschieben müssen. Dann war einer unserer Helfer krank und ein anderer kam statt um 10 Uhr erst, nachdem wir daheim fertig waren. Und da er nicht wusste, das wir Büro und Werkstatt ebenfalls ausräumten – und er wohl kein Telefon besaß – kam er gar nicht.
Dann hatten wir unseren Kifferwagen (ein Peugeot-Boxer Kastenwagen mit Hebebühne) mit unseren Arbeitssachen aus dem Büro und Evas Werkstatt um 14:30 Uhr fast komplett und pickepacke voll geladen – da kam ein Freund vorbei und wollte noch mit anpacken. Das erste was der sagte war: „Der ist ja total überladen! Da ist ja kaum noch Platz zwischen Reifen und Radabdeckung. So könnt ihr nicht fahren!!!“
Doof!!!! Transporter doof, Freund doof (nein, der nicht wirklich), Kisten doof, Nachbarin doof, Alles doof!
Der Transporter, weil er keine Zuladung hat. Wenn ihr nur Styropor umziehen wollt, ok. Aber Möbel (und wir haben ja kaum welche) – vergesst es!

Unserem Freund sind wir ja dankbar, das er uns davor bewahrt hat, auf der Autobahn angehalten zu werden und dort abladen zu müssen. Trotzdem mussten wir den halben Transporter gleich wieder ausladen und alles an die Straße stellen. Gleichzeitig haben wir uns um einen 2. Miettransporter gekümmert und zum Glück in Stuttgart einen holen können.
Unsere anderen Helfer waren beim Eintreffen von Eva mit dem 2. Transporter fast alle schon weg. Und dann kommt diese Schrapnell von Thailänderin aus ihrem Massagestudio nebenan und bäfft uns an, das wir ihren Kundenparkplatz zuparken. Filmt zum Schein mit dem Handy und will die Polizei rufen. Eva versucht mit ihr zu sprechen und bekommt dann einen kleinen Nervenzusammenbruch! Unsere Freundin wollte grade auch aufbrechen und versucht die Nachbarin noch zu besänftigen. Ohne Erfolg! „Kunde kommt leich, Kunde kommt leich“, ruft sie herüber. Ich sage nur: „Wenn der kommt, fahre ich weg.“ und lade weiter aus. Punkt. Fertig. Aus!
Während Eva ihre Werkstatt putzte, haben wir dann zu 2. den Mercedes-Sprinter (geiles neues Teil, nur die Hebebühne fehlte) neu beladen.
Und natürlich kam bis 19:30 Uhr kein Kunde für die Nachbarin! Da waren wir dann nämlich endlich fertig. Mit Laden, mit den Kräften und mit den Nerven. Nur die Tiefkühltruhe daheim stand noch immer voll im Keller. Also die auch noch einladen. . . Nach einem Geburtstagsessen mit 3 unserer 4 Kinder haben wir die abends um 23:30 Uhr auch noch geholt, bevor es zum Übernachten nach Bietigheim-Bissingen ging.

Wenigstens die Fahrt am nächsten Tag – knapp 800 km ohne Fahrerwechsel – lief problemlos. Der „neue“ Sprinter hat sich als echte „Rennmaus“ erwiesen – flink und super zu fahren. Lothar kam mit dem Kifferwagen fast nicht hinterher (die Kiste ist echt tiefenentspannt und macht ihrem Namen alle Ehre😜).
Und das Abladen heute war dank Unterstützung auch vergleichsweise schnell erledigt. Doch morgen geht’s gleich weiter. Fortsetzung folgt.

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